Ulis Culinaria

Athen

Die beiden folgenden Zubereitungen entstammen französischen Kochbüchern. Sie zeugen wohl von der Hellenismus-Begeisterung des Klassizismus.

Man sollte ja sprichwörtlich keine Eulen nach Athen tragen, aber gut schmecken kann es doch.

Stars des mediterranen Gemüsegartens

Aubergine à l'athénienne

Gebratene Auberginen, die mit einer →Duxelles gefüllt werden, passen zusammen mit Madeirasauce als Beilage zu kurzgebratenem Fleisch und verleihen diesem dann den Zusatz à l’athénienne.

Anstatt wie üblich die Auberginen zu halbieren, auszuhöhlen und dann zu füllen, kann man sie natürlich auch in dünnen Scheiben braten und dann mit der Duxelles – oder mit beliebiger anderer Farce – aufrollen.

Poivrons à l'athénienne

Für Poivrons à l’athénienne werden entkernte Paprikaschoten (frz. poivrons) in Streifen geschnitten und mit Zwiebeln, Tomaten, reichlich Knoblauch und mediterranen Kräutern in feinem Olivenöl und Weißwein gedünstet. Gut gekühlt ergeben die Paprika (aus optischen Gründen gerne in verschiedenen Farben) entweder mit Weißbrot eine frische Vorspeise oder passen als Beilage gut zu gegrilltem Fleisch.